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Schutzimpfungen -
allgemeine Informationen
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Momentan empfiehlt die ständige
Impfkommission (STIKO) im Kindes- und Jugendalter folgende Impfungen gegen
Krankheiten: |
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Hepatitis B, Diphtherie, Keuchhusten,
Wundstarrkrampf, Hirnhautentzündung durch Hämophilusbakterien (HiB),
Kinderlähmung, Pneumokokken, Meningokokken,
Masern, Mumps und Röteln, Windpocken
bei Mädchen ab 12. Geburtstag:
HPV (Gebärmutterhalskrebs)
Im Bedarfsfall: Hepatitis A und
Zeckenenzephalitis (FSME)
IGeL bei kleinen Säuglingen: Rotaviren
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Warum impfen? |
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Alle diese Impfungen sind gegen
Krankheiten, deren Verlauf durch Medikamente nur unzureichend beeinflußt werden
kann und deren Komplikationen, wenn sie auftreten, ein schweres Schicksal
beinhalten.
Daher wird allgemein die rechtzeitige
Immunisierung durch Impfung als einzig wirksame Möglichkeit angesehen, sich vor
Komplikationen dieser Erkrankungen zu schützen. Impfung bedeutet, daß eine
künstliche Infektion mit einem abgeschwächten oder abgetöteten Erreger oder
dessen Bestandteile im Körper ausgelöst wird, um schützende Antikörper zu
produzieren. Diese Antikörper schützen den Körper dann vor der Infektion aus der
„freien Natur“.
Um einen optimalen Impferfolg gegen eine
Infektionskrankheit im Körper zu erreichen ist meist eine mehrfache Impfung
notwendig, da jeder Mensch verschieden stark auf eine Impfung mit einer
schützenden Antikörperbildung reagiert. Auch hält eine mehrfache Impfung das
Immungedächtnis im Körper wach. In der Regel sind 3 Impfungen und alle 10 Jahre
eine Auffrischimpfung notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Gerne händige ich Ihnen den von der STIKO
empfohlenen aktuellen Impfplan aus, damit Sie Ihr Kind optimal impfen lassen
können. (www.rki.de)
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Risiken und Nebenwirkungen: |
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Jeder Impfstoff ist auch ein Medikament.
So kann auch ein Impfstoff eine Allergie bis zu einem anaphylaktischen Schock
auslösen. Solch ein Ereignis ist jedoch ausgesprochen selten und nicht
vorhersehbar.
Auch kann es an der Einstichstelle zu
einer schmerzhaften Lokalreaktion kommen, manche Impfstoffe brennen kurz beim
Verabreichen.
Auch kann eine Impfung Fieber auslösen.
Dieses Fieber zeigt sich meist innerhalb der ersten 6 Stunden, bei der
Masern-Mumps-Röteln-Impfung nach 8-10 Tagen.
Extrem selten ist eine Impferkrankung, wie
z.B. die Impfmasern. Hierbei ist der Körper zum Zeitpunkt der Impfung sehr
empfindlich gegen den Impfkeim und reagiert mit einem abgeschwächten Verlauf der
natürlichen Infektion. Diese Impferkrankung ist nicht ansteckend und Ihr Kind
ist trotzdem gegen die Krankheit danach immun.
Auch schwere Impfkomplikationen sind
extrem selten (z.B. Enzephalitis, Guillain-Barré-Syndrom, Impflähmung). Das
Risiko einer Impfkomplikation ist jedoch sehr viel kleiner, als bei der
natürlichen Infektion. Oder anders ausgedrückt: Die Erkrankung mit dem Wildvirus
hat immer das höhere Risiko im Vergleich mit der Impfung.
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Sonstiges: |
Auch Erwachsene sollten ihre Impfungen
alle 10 Jahre auffrischen lassen. Lassen Sie sich doch gleich mit Ihrem Kind
impfen!
Wichtig: Sobald
Sie nach der 1. Impfung einen Impfausweis erhalten haben,
bringen Sie diesen zu den Impfungen mit. Ohne Impfausweis
erfolgt keine Impfung! (außer bei lebensbedrohlichen Notfällen) |
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Literatur: |
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Epidemiologisches Bulletin
Robert-Koch-Institut, Nordufer 20, 13353 Berlin, Handbuch DGPI, 4. Auflage
Infektionen bei Kindern und Jugendlichen
Deutsches Grünes
Kreuz Fördergesellschaft mbH, Schuhmarkt 4, 35037 Marburg
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Diese Homepageseite wurde
zuletzt überarbeitet am 10. Dezember 2010.
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